Wer mich kennt weiss: der Bass ist fĂŒr mich das wichtigste und daher auch mein liebstes Instrument in der Rockmusik, und somit sind es logischerweise auch vor allem die BassistInnen, die ich am meisten schĂ€tze â ganz in Gegensatz zur landlĂ€ufigen Meinung ĂŒber die Virtuosen an den dicken Saiten. Und auch hier höre ich vor allem diejenigen sofort aus einem unbekannten neuen StĂŒck Musik heraus, die einen ganz eigenen und individuellen Stil und Sound pflegen, technisch herausstechen aus der Masse und damit völlig neue Impulse fĂŒr ihre Bands und Genres geben.
Linus Klausenitzer, einer der mittlerweile gereiften Extremmetalhead-Musikstudenten der Regensburg-Landshut-MĂŒnchen-Achse, aus der seit Beginn der 2000er so grossartige Prog/Teach-Death und -Blackmetal-Formationen wie NONEUCLID, OBSCURA, ALKALOID und DARK FORTRESS hervorgingen, gehört ganz vorne mit zu diesen Musikern. Egal mit wem er spielt, er setzt stets Akzente, die auffallen und formt souverĂ€n und technisch herausragend die Basis komplexer Songs mit und brilliert mit geilen Soli, ohne sich dabei in den Vordergrund zu drĂ€ngen. Hinzu kommt dass er meist fretless spielt, und hat gerade damit einen wunderbar warmen, vollen und trotzdem metal as fuck direkten Sound entwickelt, der geradezu ins Ohr hineinschmilzt, wenn er sich nicht gerade stĂ€hlern hineinfrisst â doch dazu spĂ€ter…